Mitglieder der Allianz 'Gesunde Schweiz'

Es ist allgemein bekannt, dass ein hoher Zuckerkonsum massgeblich zu einem erhöhten Risiko für viele Zivilisationskrankheiten beiträgt. Doch der Zuckerkonsum in der Schweiz bleibt hoch. Warum ist das so und wie sehen aktuelle Bestrebungen zur Reduktion aus? Am Symposium «Süsser Verführer Zucker: Hintergründe und Handlungsbedarf», das Public Health Schweiz am 26. April 2018 organisiert, diskutieren Expertinnen und Experten.

Ein hoher Zuckerkonsum trägt massgeblich zu einem erhöhten Risiko für viele Zivilisationskrankheiten bei. Aus diesen Gründen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO, mit der Nahrung nicht mehr als maximal 10% der täglichen Kalorienaufnahme in Form von zugesetztem Zucker zu konsumieren. Wird der Zucker aller konsumierten, gesüssten Lebensmitteln und Getränke in der Schweiz zusammengezählt, dann überschreiten viele Menschen diese empfohlene Maximalmenge an Zucker um das Zwei- bis Dreifache. Wie in vielen Ländern ist damit der Zuckerkonsum auch in der Schweiz viel zu hoch.

Aktuell laufen verschiedene Bestrebungen zur Reduktion des Zuckerkonsums. Die unterschiedlichen Ansätze werfen Fragen auf: Muss die Zuckermenge bei der Nahrungsherstellung und -verarbeitung zwingend reduziert werden? Oder reicht eine transparente und leicht verständliche Nährwertkennzeichnung, um die Wahl zu erleichtern? Finden solche Prozesse auf freiwilliger Basis in ausreichendem Masse statt? Oder sollte der Staat regulierend eingreifen?

Public Health Schweiz möchte mit Fakten und Hintergrundwissen zur Diskussion beitragen und organisiert deshalb am 26. April 2018 das Symposium «Süsser Verführer Zucker: Hintergründe und Handlungsbedarf». Das Symposium lässt unterschiedliche Seiten zu Wort kommen und richtet sich an Fachpersonen, Politikerinnen und Politiker, Medienschaffende sowie an interessierte Personen aus der Bevölkerung. Möchten Sie mitdiskutieren? Es sind noch Plätze frei. Hier können Sie sich anmelden.



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