Mitglieder der Allianz 'Gesunde Schweiz'

In der Schweiz leiden rund zwei Millionen Menschen an Allergien oder Unverträglichkeiten. Um die steigenden Prävalenzzahlen zu bremsen, setzt aha! Allergiezentrum Schweiz – neben der Unterstützung von Betroffenen – auf Prävention.

Die Pollen fliegen – und plagen: Jede fünfte Person in der Schweiz niest im Moment, beklagt tränende und juckende Augen. Während vor hundert Jahren kaum jemand an Heuschnupfen erkrankt war, nimmt heute die Anzahl von betroffenen Menschen zu. Damit steht die Pollenallergie exemplarisch für die Entwicklung von Allergien und Unverträglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten: Die Kurve der Anzahl betroffener Menschen zeigt beunruhigend nach oben.

Warum leiden immer mehr Menschen unter Allergien und Intoleranzen? Die Gründe sind – neben genetischen Anlagen – im Wesentlichen in unserem westlichen Lebensstil zu finden: Hygiene halten wir so hoch, dass das Immunsystem weniger mit echten Erregern konfrontiert ist und sich gegen harmlose Stoffe wehrt. Die Veränderung des Klimas bringt neue Pflanzen und Pollen in unsere Breiten und die Umweltbelastung setzt unseren Organismus zusätzlich unter Stress.

Allergien sind Zivilisationskrankheiten und belasten Betroffene bisweilen stark – und damit ebenfalls die Arbeitsproduktivität und das Krankenversicherungssystem: Asthma und allergische Rhinitis allein führen gemäss der «European Academy of Allergy and Clinical Immunology» (EAACI) jährlich schätzungsweise zu mehr als 100 Millionen verlorenen Arbeitstagen und verpassten Schultagen in Europa. Auf über eine Milliarde Franken werden die krankheitsbedingten Kosten bei Asthma beziffert.

In dieser sich verschärfenden Situation gilt: Wer das nötige Wissen hat, verfügt über ein gutes Krankheitsmanagement und kann Auslöser von Allergien sogar meiden. aha! Allergiezentrum Schweiz unterstützt Betroffene mit Information, Schulung und Beratung. Als Drehscheibe inmitten Betroffener, Angehöriger, Lehrerinnen und Pädagogen, medizinischer Fachpersonen, Ärztinnen, Politikern vernetzt die Stiftung die wichtigen Akteure und sensibilisiert für präventives Verhalten ¬– so wie es die Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten anstrebt.

Am Nationalen Allergietag klärt aha! Allergiezentrum Schweiz die Öffentlichkeit über Entstehung, Therapie, Prävention bei Allergien, Asthma, atopischer Dermatitis und Intoleranzen auf: Passantinnen und Pendler erhalten am 22. März 2018 in den SBB-Bahnhöfen Basel, Bern, Genf, Lausanne, Locarno, Luzern und Zürich Booklets mit umfassenden Informationen und Tipps.

Wer schon heute Fragen hat: Die Expertinnen des kostenlosen Beratungstelefons aha!infoline sind immer vormittags erreichbar. In den Online-Tests von aha! Allergiezentrum Schweiz erfährt man, ob ein Schnupfen allergisch bedingt, ob das Asthma gut kontrolliert ist oder ob ein Risiko besteht, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden.

Informationen: www.aha.ch

 

 

 



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