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In der kommenden Sommersession wird ein Geschäft behandelt, das einen unmittelbaren Bezug zur Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten hat: Die Motion von N. Gugger „Kinder und Jugendliche vor der Tabakwerbung in den klassischen und digitalen Medien schützen“ beauftragt den Bundesrat, die Gesetzgebung so anzupassen, dass Werbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten in Print- und Online-Produkten, die Minderjährigen leicht zugänglich sind, verboten wird.

Motion Gugger 17.4268 „Kinder und Jugendliche vor der Tabakwerbung in den klassischen und digitalen Medien schützen“

Die Motion wird am 14. Juni 2018 im Nationalrat behandelt. Sie beauftragt den Bundesrat, die Gesetzgebung so anzupassen, dass Werbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten in Print- und Online-Produkten, die Minderjährigen leicht zugänglich sind, verboten wird. Die Motion fordert damit eine konsequente Umsetzung des Auftrags der eidgenössischen Räte an den Bundesrat, Kinder und Jugendliche besser vor Tabakwerbung zu schützen: Gratismagazine wie "20 Minuten" und "Friday" und viele Internet-Seiten, auf denen für Tabakprodukte geworben wird, sind frei zugänglich und werden von Jugendlichen sehr oft angesehen und gelesen. Damit Jugendliche und Kinder in ihrem Alltag tatsächlich vor Werbung zum Rauchen geschützt werden, ist es wesentlich, Tabakwerbung in diesen Medien zu verbieten. Die Motion Gugger wird mehrheitlich im neuen Entwurf zum TabPG aufgenommen, sie wird vom Bundesrat zur Annahme empfohlen, aber von der bürgerlichen Ratsmehrheit bekämpft.

 

 



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